Miroque Nr. 4-I/2011

Eine junge Band – die Mitglieder sind sämtlich unter 30 Jahre alt – aus Göttingen präsentiert mit “Tavernenrausch und Traumgespinste” ihr folkiges Debüt.

Mystische Texte, eine filigrane Frauenstimme, rockige Elemente und eine fröhliche Geige – neu ist die Folkmetal-Mischung nicht gerade, die Nindriel kreieren. Dennoch zeugen die zehn Songs von dem breiten Repertoire, das die Band bereits jetzt beherrscht. Romantische Balladen, treibende Bässe und Trinklieder verbreiten gute Laune und laden in ferne Welten ein. Dabei verschmilzt die stimmige Mischung aus Folk, Rock und Metal zu einem harmonischen Ganzen.

Sämtliche Texte und Melodien sind Eigenkreationen, bei denen allerdings fortwährend der Einfluss anderer Genrevertreter deutlich wird. Die Mitglieder von Nindriel beherrschen ihr Handwerk zweifellos. Das Songwriting, die Melodieführung und die Instrumentierung sind in sich stimmig und machen Lust auf mehr. Auch wenn am Gesang von Sängerin Imke und am Mastering noch gefeilt werden muss, legen Nindriel hier ein insgesamt beachtenswertes Debüt vor, das sicherlich bald ein Label und damit hoffentlich auch breite Aufmerksamkeit finden wird. [ka]

Bewertung 3/5

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